Identifikation von Trainingsstrategien zur alltäglichen Nutzung des Exoskeletts für fortgeschrittene Nutzer

Viele Menschen mit einer Rückenmarksverletzung können nicht mehr gehen und sind zur Fortbewegung auf einen Rollstuhl angewiesen. Diese Personen neigen eher zu Depressionen und haben generell eine schlechtere Lebensqualität. Viele dieser Personen wünschen sich sehr, wieder gehen zu können, und ihren Aussagen zufolge sind viele psychosoziale Vorteile damit verbunden, Anderen in Augenhöhe gegenüberzustehen. Darüber hinaus gestaltet sich der Zugang für Rollstuhlfahrer in öffentlichen Einrichtungen schwierig, was ein weiteres Hindernis für bedeutungsvolle soziale Beziehungen darstellt. Nun gibt es eine neue Technologie in Form von roboterhaften Exoskeletten, mit denen Menschen mit einer Rückenmarksverletzung wieder gehen können. Diese roboterhaften Exoskelette ermöglichen es auch, Bordkanten, Rampen und Stufen zu bewältigen, was für die Mobilität im Alltag wichtig ist. In aktuellen Studien wurden Schulungen mit roboterhaften Exoskeletten in Innenräumen auf ebenen Oberflächen untersucht. In dieser Studie wird das Potenzial des alltäglichen Gebrauchs untersucht, u. a. beim Bewältigen von Rampen, Stufen, Bordkanten sowie die Verwendung in Innenräumen und im Freien.

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