Klinische Publikationen | ReWalk Personal 6.0 Exoskelett

Klinische Wirksamkeit und Sicherheit des motorisierten exoskelettunterstützten Gehens bei Patienten mit Rückenmarksverletzungen: Systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse.

Eine Meta-Analyse untersuchte die Sicherheit und Wirksamkeit von motorisierten Exoskeletten. Sie umfasste 14 Studien (8 ReWalk, 3 Ekso, 2 Indego® und 1 nicht spezifiziertes Exoskelett) mit insgesamt 111 Patienten. Die Trainingsprogramme wurden typischerweise dreimal pro Woche, 60-120 Minuten pro Sitzung, über 1-24 Wochen durchgeführt. Zehn Studien nutzten flache Oberflächen in Innenräumen für das Training und vier Studien beinhalteten ein komplexes Training, das das Gehen im Freien, das Überwinden von Hindernissen, das Auf- und Absteigen von Treppen und die Durchführung von Aktivitäten des täglichen Lebens beinhaltete. Nach dem Exoskelett-Trainingsprogramm waren 76 % der Patienten in der Lage, ohne körperliche Hilfe zu gehen. Die gewichtete mittlere Distanz für den 6-Minuten-Gehtest betrug 98 m. Der physiologische Bedarf des mit dem Exoskelett unterstützten Gehens betrug 3,3 metabolische Äquivalente und die Bewertung der wahrgenommenen Anstrengung lag bei 10 auf der Borg-Skala 6-20, was mit der selbstberichteten Anstrengung einer gesunden Person vergleichbar ist, die mit 3 Meilen pro Stunde geht. Verbesserungen bei der Spastik und der Regelmäßigkeit des Stuhlgangs wurden bei 38 % bzw. 61 % der Patienten berichtet. Es traten keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse auf. Die Häufigkeit von Stürzen zu irgendeinem Zeitpunkt während des Trainings betrug 4,4 %, wobei alle Stürze während der Verwendung eines Exoskeletts der ersten Generation auftraten und keiner zu einer Verletzung führte. Die Inzidenz von Knochenbrüchen während des Trainings lag bei 3,4 %. Diese Risiken wurden seither durch Exoskelette der neueren Generation und durch Verfeinerung der Kriterien für die Eignung von Patienten gemildert. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass motorisierte Exoskelette es Patienten mit Rückenmarksverletzung ermöglichen, sich in realen Umgebungen sicher zu bewegen, und zwar mit einer Intensität, die für eine längere Nutzung förderlich ist und von der bekannt ist, dass sie gesundheitliche Vorteile bringt.

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